Weinberg


Lagen


Unsere Lagen setzen sich aus dem Staffelbacher Spitzelberg und den Weiherer Weinbergen zusammen, welche nur wenige Kilometer von der Bierhauptstadt Bamberg entfernt sind. Beide Lagen sind fast vollständig Südlagen was bedeutet, dass unsere Trauben beste Bedingungen erfahren, um voll auszureifen.

 

Wohl eher unbekannte Lagen, dennoch, je kleiner und spezieller die Herkunft eines Weines, umso mehr verstärkt sich die Charakteristik von Boden, Klima, Bodenleben, Rebalter, Jahrgang und Arbeit des Winzers.

Böden


Tiefgründige, meist tonhaltige, sehr fruchtbare Böden, auf denen in Württemberg und Ostfranken (Steigerwald) blumige Weine mit bukettbetontem Sortencharakter wachsen. Keuperböden haben ein gutes Wasserhaltevermögen und trocknen nicht leicht aus, was in heißen, trockenen Weinjahren von großem Vorteil ist. Außerdem kann durch das weiche Gestein viel Wärme gespeichert werden, die in der Nacht wieder an den Reben abgegeben wird. Durch die hohen Magnesiumgehalte im Boden verleiht es dem Wein zusätzlich an Mineralität.

 

Unsere Reben wurzeln tief – müssen sie auch, weil sie von oben nichts von uns bekommen. Keine Bewässerung und Kunstdünger. Tiefe Wurzeln haben natürlich größeres Potential die Mineralik aus dem Boden aufzunehmen.

 

Die notwendigen Nährstoffe werden durch das Einbringen von organischen Stoffen, wie z.B. Humus und Kompost für die Pflanze zur Verfügung gestellt. Zudem verwenden wir gezielt Bodenbewuchs, der vor Erosion schützt, den Boden lockert und vielen Nützlingen einen Lebensraum bietet.


Rebsorten


Silvaner

 

Silvaner oder Grüner Silvaner ist eine Weißweinsorte aus Österreich. Derzeit sind in den deutschen Anbaugebieten rund 5.000 Hektar mit Silvaner bestockt, das entspricht einem Anteil von knapp 5 Prozent an der Gesamtrebfläche. Besonders populär ist der Silvaner in Rheinhessen (2.350 Hektar) und Franken (1.425 Hektar). Diese beiden Anbaugebiete pflanzen zusammen über 75 Prozent des Silvaners in Deutschland an.

 

Kreuzung: Traminer x Österreichisch Weiß


Riesling

 

Der Riesling wächst in allen deutschen Anbaugebieten und nimmt eine Rebfläche von 23.440 Hektar in Anspruch. Er repräsentiert wie kein anderer deutsche Weinkultur.

 

Junge leichte Rieslingweine, ob trocken bis fruchtig süß, sind ideale Sommerweine. Der "typische" Riesling zeigt eine blassgelbe, ins grünlich-gelbe tendierende Farbe, im Duft dominieren Pfirsich oder Apfel, im Mund spürt man eine rassige Säure.

 

Bestockte Rebfläche in Franken: 330 Hektar


Schwarzriesling

 

Schwarzriesling ist eine rote Rebsorte, die nichts mit dem echten Riesling gemein hat und eigentlich Pinot Meunier heißt, zur Pinot-Familie gehört und in Deutschland offiziell unter dem Namen „Müllerrebe“ geführt wird. Die Trauben liefern einen Wein mit rubin- bis ziegelroter Farbe und fruchtigem Aroma. Bei Tisch ist er eine interessante Alternative zum Spätburgunder. Schwarzriesling wird oft auch als Blanc de Noirs ausgebaut.

 

Bestockte Rebfläche in Franken: 90 Hektar


Müller Thurgau

 

Müller Thurgau ist eine Weißweinsorte, die heute auch Rivaner genannt wird. Sie wurde 1882 vom Schweizer Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau an der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau gezüchtet.

 

Bestockte Rebfläche in Franken: 1650 Hektar

 

Kreuzung: Riesling x Madeleine Royale.


Kerner

 

Die Rebsortenzüchtung Kerner ist eine Weißweinsorte und entstand 1929 durch die Kreuzung von rotem Trollinger und weißem Riesling. Die Kernerrebe liebt Böden, die weder zu nass noch zu trocken sind. Eine lange Reifezeit bis in den Spätherbst ermöglicht hohe Mostgewichte und liefert ein ausgeprägt, fruchtiges Aromaprofil.

 

Bestockte Rebfläche in Franken: 200 Hektar


Acolon

 

Die im württembergischen Weinsberg gezüchtete Rotweinsorte hat sich innerhalb weniger Jahre einen Platz im deutschen Rotweinsortiment erobert. Acolon reift recht früh, erreicht eine hohe Farbintensität und beachtliche Mostgewichte. Neben feinen Fruchtaromen weisen die Weine eine gute Struktur und Länge, aber meist nur eine dezente Gerbstoffnote auf. Teilweise erfolgt der Ausbau im Barrique.

 

Bestockte Rebfläche in Franken: 45 Hektar

 

Kreuzung: Lemberger x Dornfelder


Bacchus

 

Die Weißweinsorte Bacchus wurde an der Bundesforschungsanstalt für Rebenzüchtung in Siebeldingen gezüchtet. Reife Bacchus-Weine können sehr extraktreich, fruchtig und bukettbetont sein.

 

Bestockte Rebfläche in Franken: 740 Hektar

 

Kreuzung: (Silvaner x Riesling) x Müller-Thurgau


Domina

 

Die Rotweinsorte Domina bringt farbintensive, körperreiche und von angenehmer Art, meist säure- und gerbstoffbetonte Weine hervor. Im Duft erinnern sie dezent an Brombeeren.

 

Bestockte Rebfläche in Franken: 340 Hektar

 

Kreuzung: Blauer Portugieser x Spätburgunder


Dornfelder

 

Längst ist die Neuzüchtung von vor 50 Jahren zu einem deutschen Rotweinklassiker gereift und erfreut sich seit Jahren einer immensen Nachfrage. Dornfelder sind, wie andere kräftige Rotweine, natürlich ideal für die kühlere Jahreszeit, insbesondere, wenn sie etwas abgelagert sind. Kräftige Dornfelder-Weine bringen intensive Fruchtaromen wie Sauerkirsch, Brombeere und Holunder hervor.

 

Bestockte Rebfläche in Franken: 150 Hektar

 

Kreuzung: Helfensteiner x Heroldrebe